Einschnitte bei Spielhallen: Protest 
Paul Gauselmann, Präsident des Verbandes der Automatenindustrie aus Espelkamp wehrt sich gegen die geplanten Einschnitte der Bundesländer.

Die meisten Betreiber sollen laut SZ nach einer Übergangszeit von fünf Jahren ihre Konzessionen verlieren, wie das Blatt schreibt. Hinzu kämen tägliche Sperrzeiten und das Verbot, am Eingang oder der Fassade für den Besuch der Spielstätte zu werben, zitiert die Zeitung aus einem Entwurf der Länder über die künftigen Regeln für Casinos, Spielhallen, Lotto, Toto und Sportwetten.

Marktführer Paul Gauselmann, Präsident des Verbandes der Automatenindustrie aus Espelkamp (Kreis Kreis Minden-Lübbecke), spricht von einem "Kahlschlag" und kündigt eine "Prozessflut" an. Man werde sich gegen die "rechtswidrige Enteignung" wehren und Schadenersatz in Milliardenhöhe fordern.

Die Ministerpräsidenten der Länder begründen ihr Regelwerk damit, dass die Bevölkerung vor der Spielsucht geschützt und besonders der Jugendschutz gewährleistet werden müsse.

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