Emsdettener läuft rückwärts Weltrekord
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Markus Jürgens hat in Hannover den inoffiziellen Weltrekord im Rückwärtslaufen erreicht.
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Nun steht in seinem Heimatort der nächste Extremsport-Wettbewerb an, bei dem der 29-Jährige seine Grenzen testen will: 7,6 Kilometer Schwimmen, 360 Kilometer Radrennen und dann noch zwei Marathon-Rennen. "Das mache ich dann aber vorwärts", sagt der wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität Münster.

Erst ein paar Meter, dann ein paar Kilometer

Auf die Idee, rückwärts zu laufen, brachte ihn sein Mentor Achim Aretz. "Bei mir war es der Kater nach einer Studentenparty 2006, der mich zwang, so langsam mit einem Laufkumpel zu laufen, dass der sich auf einmal umdrehte", erinnert er sich. Ein paar Tage später liefen beide dann ein paar Hundert Meter rückwärts, eine Woche später schon einen Kilometer und eine Woche später zwei Kilometer.

"Ein neues Hobby war geboren", erzählt Aretz. 2014 lernte er Jürgens kennen und berichtete ihm vom Rückwärtslaufen. Aretz: "Und nun hat er meinen Weltrekord unterboten; ich freue mich sehr für ihn." Im In- und Ausland gibt es nach Schätzungen mittlerweile mehrere hundert Rückwärtsläufer, die ihre Leistung regelmäßig in Wettbewerben messen.

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