Energieriesen erwägen Rückzug aus Urangeschäft
Die Uran-Anreicherungsanlage der Urenco-Gruppe in Gronau (Kreis Borken).

RWE und Eon wollten die Berichte auf Anfrage nicht kommentieren. Die beiden Konzerne halten zusammengerechnet ein Drittel der internationalen Urenco-Gruppe. Der Rest der Anteile liegt je zu einem Drittel beim britischen und beim niederländischen Staat.

Urenco hat vier Standorte in vier Ländern, darunter den einen in Gronau.

Nach einem Bericht der britischen Zeitung „Sunday Telegraph“  will RWE bis Mitte 2013 mit dem Verkauf von Geschäftsbereichen elf Milliarden Euro verdienen.

Die Urenco-Gruppe beliefert Atomkraftwerksbetreiber mit angereichertem Uran und hat nach eigenen Angaben einen Anteil von 27 Prozent am weltweiten Markt. 2010 machte das Unternehmen einen Nettogewinn von 387,1 Millionen Euro. Der Umsatz lag bei knapp 1,3 Milliarden Euro.

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