Entlaufende Hündin hält Retter in Atem
Symbolfoto: dpa
Über Stunden versuchten Polizei und etliche Helfer, eine entlaufene Schäferhündin einzufangen - letztlich mit Erfolg.
Symbolfoto: dpa

Ein Jäger wurde hinzugezogen, der versuchte, die umherirrende Hündin mit mehreren Schüssen aus einem Betäubungsgewehr zu stoppen. Er traf auch, aber: "Aufgrund der Stressreaktion des Hundes blieb die erhoffte Betäubung zunächst aus", sagte die Polizeisprecherin. Nach einer wahren Odyssee sei die Hündin dann torkelnd in einem Rapsfeld untergetaucht, wo sie erst durch einen Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera aufgespürt und schließlich nach rund sechs Stunden Flucht am Abend eingefangen werden konnte. 

Die Hündin habe sich die Pfoten wund gelaufen, ansonsten sei sie unverletzt geblieben, hieß es. "Mira" konnte schließlich ihrem Herrchen übergeben werden, das sie zum Tierarzt brachte. Der große Aufwand sei gerechtfertigt, betonte eine Polizeisprecherin: "Es geht nicht nur darum, den Hund zu retten. Wenn so ein großer Hund auf die Straße rennt, wird das für Motorrad- und Autofahrer gefährlich."

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