Experten: Gasförderung beherrschbar
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Proteste gegen Erdgasbohrungen in Nordwalde.
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„100-prozentige Sicherheit gibt es nicht“, sagte am Mittwochabend Waldemar Müller-Ruhe, Geschäftsführer eines Bohrunternehmens aus Hessisch Lichtenau. Es gebe aber weitreichende Vorschriften, die größtmögliche Sicherheit böten.

Umweltschützer und Wasserunternehmen sehen angesichts der Bohrungen Gefahren für das Grundwasser. Insbesondere das so genannte Fracking macht den Kritikern Sorge: Dabei wird eine Mischung aus Wasser, Sand und Chemikalien in das Bohrloch gepresst. So werden künstliche Risse im Gestein erzeugt, durch die das Gas abgesaugt werden kann.

Fracking im Münsterland verzichtbar

Müller-Ruhe geht davon aus, dass im Münsterland auf die Fracking-Metholde verzichtet werden kann. Hintergrund: In der Region wolle man das Erdgas aus Kohlevorkommen nutzen. Das Gestein gebe das Gas von alleine frei.

Weitere Statements von Fachleuten, Kritikern sowie die Einschätzung eines Strahlenexperten am Donnerstag in der „Glocke“.

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