Experten untersuchen Wald in NRW
Bild: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz/Wetzel
Haben den Wald in Arnsberg unter die Lupe genommen: (v.l.) Lutz Falkenried vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Andreas Wiebe, Leiter Wald und Holz NRW, und Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann.
Bild: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz/Wetzel

Sorgen bereiten dem Landesbetrieb Wald- und Holz besonders die anhaltende Trockenheit und der hohe Befall durch Borkenkäfer, hieß es am Mittwoch. Es seien erhebliche Anstrengungen erforderlich, um die aktuellen Schäden aufzuarbeiten und den Wald fit für den Klimawandel zu machen, sagte der Umweltstaatssekretär Heinrich Bottermann zum Auftakt der Untersuchung in Arnsberg. Die Erhebung liefere eine wichtige Grundlage, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Wald in NRW geht es seit Jahren immer schlechter

Seit Mittwoch messen Forstleute den Umfang der Bäume, bewerten den Befall von Schädlingen wie Insekten oder Pilzen und erfassen Nadel- oder Blattverlust sowie Vergilbungen. Daraus ergibt sich ein Bild über den Gesundheitszustand der vier Hauptbaumarten in NRW: Buche, Eiche, Fichte und Kiefer.

Die Waldzustandserhebung wird seit 1984 jährlich gemacht. Die Ergebnisse werden jährlich im späten Herbst vorgestellt. Seit mehreren Jahren gehe es dem Wald immer schlechter - eine Folge des Klimawandels, wie der Landesbetrieb Wald und Holz betonte.

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