FMO muss Passagierrückgang verkraften
Der Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) verbucht in diesem Jahr deutlich weniger Fluggäste. Nun sollen neue Fluggesellschaften gewonnen werden, um künftig wieder mehr Linienflüge anbieten zu können.

Das sei exakt im Rahmen der Planung vom Februar des Jahres. Der WDR hatte gestern eine vermeintliche Erhöhung des Defizits von 7 auf 10 Millionen Euro gemeldet.

Die Passagierzahlen sind bis Ende Juni um 19 Prozent auf 362.000 zurück gegangen. Hintergrund sind der weitgehende Rückzug von Air Berlin und die Pleite der Fluggesellschaft OLT Express. Der FMO geht von 850.000 Fluggästen bis Ende des Jahres aus (minus 18 Prozent).

Heinemann bemühte sich, die positive Entwicklung darzustellen: „Unser Start mit Ryanair war sehr gut.“ Die irische Fluggesellschaft habe seit dem Start im Juni des Jahres 20.000 Passagiere über den FMO abgefertigt. Angeflogen werden dreimal in der Woche Girona bei Barcelona und Malaga. „Wir hoffen auf weitere Ziele ab dem kommenden Sommer“, sagte Heinemann. Positiv sei, dass Ryanair auch den Winter hindurch Malaga anfliege.

Derzeit verhandele der Flughafen mit Fluggesellschaften, um mehr Linienflüge und neue touristische Ziele anbieten zu können. Beispiel Kanaren: Zurzeit werde nur ein Flug in der Woche angeboten – mehr Flüge bedeuteten mehr Flexibilität bei der Reiseplanung.

Linienflüge gibt es derzeit nach Frankfurt, München und London. Verhandelt werden derzeit Verbindungen nach Berlin und Stuttgart.

SOCIAL BOOKMARKS