Fast 8000 wildernde Katzen abgeschossen
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Jäger haben in Nordrhein-Westfalen im abgeschlossenen Jagdjahr 2013/14 nach Meldungen der unteren Jagdbehörden 7595 wildernde Katzen abgeschossen.

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Die meisten Abschüsse von wildernden Katzen gab es demnach im Regierungsbezirk Münster mit 4347 Tieren. Den Spitzenplatz im Regierungsbezirk Münster nimmt der Kreis Borken mit 1406 Abschüssen ein.

Im Kreis Warendorf wurden 945 wildernde Katzen von Jägern erlegt. Im Regierungsbezirk Detmold schossen Jäger 961 wildernde Katzen ab. Spitzenreiter war der Kreis Gütersloh mit 373 erlegten Tieren.

Der Regierungsbezirk Arnsberg meldete 649 von Jägern erlegte Katzen. Den Spitzenplatz belegte der Kreis Soest mit 302 Abschüssen. Nach dem derzeitigen Landesjagdgesetz dürfen Hauskatzen dann abgeschossen werden, wenn sie in einem Jagdbezirk in einer Entfernung von mehr als 200 Metern vom nächsten Haus angetroffen werden.

Dem Jagdverband NRW zufolge kann eine streunende Katze im Jahr bis zu 1000 Vögel, Kleinsäuger und Amphibien erbeuten. In einer für Sommer 2015 geplanten Gesetzesänderung will die rot-grüne Landesregierung ein grundsätzliches Abschussverbot für Katzen in NRW durchsetzen. Der Jagdverband wehrt sich gegen die strengeren Vorgaben.

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