Favre will mit BVB „das Spiel machen“
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Lucien Favre, der neue Trainer von Borussia Dortmund, ist am Freitag offiziell vorgestellt worden. Der 60 Jahre alte Schweizer tritt die Nachfolge von Peter Stöger an, der am Ende der vorigen Saison seinen Abschied verkündet hatte.
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Lucien Favre geht seine Aufgabe als Trainer von Borussia Dortmund mit viel Vorfreude und großem Respekt an. „Es ist eine große Herausforderung. Wenn der BVB kommt, kann man das als Trainer nicht ablehnen, das ist unmöglich", sagte der 60 Jahre alte Schweizer bei seiner Vorstellung in Dortmund am Freitag.

„Potenzial immer voll ausgeschöpft“

Der einstige Coach von Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach, der nach seinem Abschied vom OGC Nizza einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 erhielt, soll dem Tabellenvierten der vergangenen Saison zu mehr Spielkultur verhelfen. "Das wirklich Hervorstechende ist, dass er bei früherer Stationen immer das Potenzial, das vorhanden war, voll ausgeschöpft hat", lobte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

„Mein Wunsch ist so, dass wir das Spiel machen, schon vom Torhüter", sagte Favre. Er wolle mit der Mannschaft das Spiel im Mittelfeld beherrschen, "die Lücke finden" und sehr hoch stehen. Aber man müsse den Gegner auch mit Kontern Angst einjagen können.

Zwei Co-Trainer stehen Favre zur Seite

In zwei Trainingslagern in den USA (18. bis 26. Juli) und der Schweiz (1. bis 8. August) sowie insgesamt sieben Testspielen will Favre dem Team eine klare Spielphilosophie vermitteln. Ihm zur Seite steht Manfred Stefes, der ihm schon zu Mönchengladbacher Zeiten assistiert hatte. Als zweiter Co-Trainer kehrte der ehemalige BVB-Juniorentrainer und Scout Edin Terzic zum Revierclub zurück.

Das erste Pflichtspiel unter Favre steigt am 20. August in der 1. Runde des DFB-Pokals beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Die Saison eröffnet der BVB eine Woche später am ersten Spieltag der Bundesliga gegen RB Leipzig.

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