Fledermäuse nisten sich in Wohnung ein
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Mehr als 100 Zwergfledermäuse haben sich in Hamm in eine Wohnung verirrt.
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Der 73-Jährige hatte laut Medienberichten vier Tage lang die Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses nicht betreten. Als er am Dienstag die Tür öffnete,  schlug ihm ein beißender Geruch entgegen und er erblickte die toten Fledermäuse auf dem Boden.

Wenig später flogen ihm zwei lebendige Tiere im Tiefflug entgegen. Auch in der Gardine und in einem Kleidungsstück entdeckte der Hammer lebendige Tier - am Ende zählte er insgesamt mehr als 100 Tiere. Ein am nächsten Tag herbeigerufener Biologe des Umweltamts bestimmte die Tiere.

Ähnliche Fälle in Göttingen und Krefeld

Vergleichbares ist zurzeit keine Seltenheit. Ähnliche Fälle werden aus Göttingen und Krefeld gemeldet. Jungfledermäuse werden derzeit flügge.

Die toten Fledermäuse in Hamm sind verdurstet. Die Tiere haben einen sehr hohen Stoffwechsel. Zwei Tage ohne Wasser überleben sie nicht.

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