Fort-Fun-Prozess: Betrüger vor Gericht
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Mit einer Rodeo-Schau sorgte der Freizeitpark Fort Fun im Sommer für Aufsehen.
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Als Sicherheit für den Kauf des Parks von der französischen „Compagnie des Alpes“ (CDA) hatten Mutter und Sohn Bankbürgschaften in Millionenhöhe vorgelegt, die sich einige Wochen später als gefälscht herausstellten. Auch die Anzahlung von 200.000 Euro hatten sich die beiden bei einem Hersteller von Achterbahnen erschwindelt.

Nach Bekanntwerden des Betrugs wurden Mutter und Sohn in Untersuchungshaft genommen. Der 29-Jährige sitzt mittlerweile eine Haftstrafe wegen eines anderen Vergehens ab.

Das Landgericht Arnsberg hat für den Fort-Fun-Prozess sieben Verhandlungstage geplant, ein Urteil wird Anfang Dezember erwartet.

Nach dem geplatzten Verkauf hatte die CDA kurzerhand wieder die Regie im Park übernommen. Fort Fun konnte wie geplant im Frühjahr öffnen.

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