Freilichtbühnen trotzen den Unwettern
Kein Problem mit dem fehlenden Sommerwetter hat die Naturbühne in Lennestadt-Elspe: Die Karl-May-Inszenierung „Im Tal des Todes“ wollen trotzdem viele Zuschauer sehen.

Angesichts des Wetters, das nicht immer zu Theaterabenden unter freiem Himmel einlud, sei die Bilanz aber durchaus erfreulich, sagte der VDF-Vorsitzende Heribert Knecht. Und dann war ja auch noch die Fußball-EM - ein harter Konkurrent für die 17 im Verband organisierten Bühnen in NRW, zu denen beispielsweise die Freiluft-Theater in Stromberg, Schloß Holte und Porta Westfalica gehören.

Auch die Amateur-Freilichtbühnen hatten mit den Prognosen der Wetter-Apps zu kämpfen. „Das gilt insbesondere für die Bühnen ohne Dach über dem Besucherraum. Aber auch da gibt es die Stamm-Besucher, die mit Kissen, Decken und Regencape auf alles vorbereitet sind", sagte Knecht.

Bei den Karl-May-Festspielen in Elspe, die nicht in dem Verband organisiert sind, freut man sich über ein leichtes Besucher-Plus. Rund 100 000 Zuschauer kamen bisher zur Inszenierung „Im Tal des Todes", berichtete Geschäftsführer Jochen Bludau zur Halbzeit. Bis zum Saisonende rechnet er mit rund 205 000 Zuschauern.

Das Wetter sei kein problematisches Thema: „Die Gäste wissen, dass sie trocken sitzen. Für uns ist es eher schlecht, wenn es lange zu gut ist. Dann planen die Leute Freibad statt Freiluft-Theater.“

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