Frühere Heimkinder schnell entschädigen
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In den 50er, 60er und 70er Jahren lebten in Deutschland 550.000 bis 1,5 Millionen Kinder in Heimen.
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„Frühere Heimkinder haben schon viel zu lange auf eine konkrete Lösung gewartet“, sagte der Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz, Johannes Stücker-Brüning.  Die Kirchen hätten Vorsorge getroffen, ihr Drittel zu dem 120-Millionen-Opferfonds zu zahlen, den der Runde Tisch Heimerziehung in Berlin Ende 2010 vorgeschlagen hat, ergänzte der Präsident des EKD-Kirchenamtes, Hans Ulrich Anke. Was immer noch ausstehe, sei ein positives Votum der Länder für die Finanzierung ihres Drittels. Den Rest soll der Bund übernehmen. In den 50er, 60er und frühen 70er Jahren waren nach Schätzungen etwa 800 000 Kinder in Heimen, davon etwa 500 000 in kirchlichen Einrichtungen. Die Praxis in den kirchlichen Einrichtungen wurden in der Bochumer Studie erstmals bundesweit untersucht.

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