Führende Roboter-Forscher in Bielefeld
Bild: Uni Bielefeld
Roboter-Forschung dreht sich vor allem auch um die Frage, wie Mensch und Maschine miteinander kommunizieren. Das weltweit bedeutendste Forschertreffen zu diesem Thema findet in diesem Jahr in Bielefeld statt.
Bild: Uni Bielefeld

 Als Bewerber um den Tagungsort der neunten Auflage setzten sich die Wissenschaftler des Exzellenzclusters Citec und des Forschungsinstituts CoR-Lab der Universität Bielefeld durch. Zu der Konferenz im Citec-Gebäude auf dem Bielefelder Campus Nordwerden werden mehr als 300 Forscher erwartet. „Die HRI präsentiert international herausragende Forschung dazu, wie das Miteinander von Mensch und Roboter funktioniert“, sagt Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld und als Citec-Wissenschaftler selbst an der Konferenz beteiligt. „Das Besondere an der Konferenz ist ihr interdisziplinärer Ansatz. Sie bringt Erkenntnisse aus zahlreichen Fächern zusammen, darunter Robotik, Psychologie, Anthropologie, Design, Künstliche Intelligenz oder auch Ingenieurwissenschaft. Dieser Ansatz, Wissen aus verschiedenen Fächern zu verstreben, ist auch typisch für die Universität Bielefeld, Citec und das CoR-Lab. Auch deswegen passt die Konferenz bestens nach Bielefeld.“

300 Wissenschaftler aus 25 Ländern

Auf der Konferenz tauschen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 25 Ländern über neue Theorien und Forschungsergebnisse aus. Die Themen reichen von der Programmierung für künstliches Denken über maschinelle Sehwahrnehmung bis hin zu emotionalen Robotern. Ein Workshop befasst sich zum Beispiel mit der Frage, für welche Aufgaben Roboter von Senioren als Assistenten akzeptiert werden. In einem anderen Workshop diskutieren die Konferenzbesucher darüber, wie Roboter sich in Sprache und Verhalten auf Menschen aus verschiedenen Kulturen einstellen können.

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