Führerscheinkönig nicht verhandlungsfähig?
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Der „Führerscheinkönig“ von Detmold verhalf  Tausenden zu neuen Führerscheinen im EU-Ausland. Aktuell ist der Prozess unterbrochen.
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Der Angeklagte habe in den mündlichen Verhandlung mehrmals nicht folgen können und Fragen nicht beantwortet. Ein Experte soll sich jetzt nach Ostern zur Verhandlungsfähigkeit des 51-Jährigen äußern.

Hundertfacher Betrug als Vorwurf

Die Anklage wirft H. und seiner Frau in dem Prozess, der seit Anfang Dezember 2019 läuft, hundertfachen Betrug und Steuerhinterziehung vor. Der 51-Jährige soll vielfach Gelder seiner Kunden für neue Führerscheine aus dem EU-Ausland eingesammelt, aber nicht geliefert haben.

Zeitplan gerät aus dem Takt

Bis zum Mai hatte das Gericht insgesamt 40 Termine festgelegt. Der Zeitplan des Prozesses war aber bereits im Februar aus dem Takt geraten. Ein Verteidiger musste von seiner Aufgabe entpflichtet werden, weil er vor Jahren einen Geschädigten von Herbrechtsmeier vertreten haben soll.

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