Fünf Hebammen eröffnen ein Geburtshaus
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Schwangere, die ihr Kind lieber in einem Geburtshaus bekommen möchten, haben ab dem 1. April in Münster wieder die Möglichkeit dazu.
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Eine ruhige Umgebung, eine Geborgenheit vermittelnde Atmosphäre, eine 2:1-Betreuung, also die Begleitung durch zwei Hebammen, – das sind die Angebote eines Geburtshauses, „die ein Krankenhaus nicht zu leisten vermag“, wie Beatrice Tönnemann-Kolatzki sagt. Die freiberufliche Hebamme ist Initiatorin der neuen Einrichtung. Sie hat bereits am Evangelischen Krankenhaus in Münster als Beleghebamme gearbeitet und in Everswinkel eine Praxis betrieben.

„Wir haben eine Einrichtung wie ein Kreißsaal auch“, kündigt sie an. Einen Wehenschreiber und eine Gebärwanne. Zu dem Angebot kämen Vor- und Nachsorge, Geburtsvorbereitungs- und Elternkurse, Yoga und Babymassage – das gesamte Programm rund um die Geburt. „Auch ein Heilpraktiker wird da sein“, kündigt Beatrice Tönnemann-Kolatzki an.

„Heutzutage ist es für den Fall einer Komplikation ganz wichtig, dass ein Geburtshaus in der Nähe eines Krankenhauses ist“, sagt die Fachfrau. „Das Uniklinikum Münster ist nur zwei Kilometer entfernt, auch Franziskus- und Clemenshospital sind über den Ring gut zu erreichen.“

Warum es aber nur selten zu Verlegungen in Krankenhäuser kommt, mit welcher Geburtenzahl für das Haus gerechnet wird und welchen Vorteil das Haus auch Hebammen bietet, lesen Sie auf der Münster-Seite in der Samstagsausgabe der „Glocke“.

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