Fußballmuseum arbeitet kostendeckend
Das deutsche Fußballmuseum in Dortmund hat nach dem ersten Jahr des Bestehens sein Umsatzziel erreicht.

Seit dem Start am 25. Oktober 2015 haben Neukirchner zufolge mehr als 200.000 Menschen das Museum des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) besucht.  Auch für das laufende Geschäftsjahr 2016 rechne das Haus mit einen "kostendeckenden Betrieb", sagte der Museumsdirektor.

Das DFB-Museum zeigt vereinsübergreifend und mit viel Videomaterial die Geschichte des deutschen Fußballs. Es kostete den DFB, dessen Partner sowie das Land Nordrhein-Westfalen insgesamt 36 Millionen Euro. Die Stadt Dortmund stellte das Grundstück zur Verfügung und gestaltete den Außenbereich für fünf Millionen Euro.

Kritiker warnten vor Prestigeobjekt

Kritiker wie der Bund der Steuerzahler hatten vor der Eröffnung gewarnt, das Prestigeprojekt könne für die Stadt noch teuer werden. Anlass war eine Vereinbarung des DFB mit der Kommune, nach der der Verband bei zu hohen roten Zahlen seine jährlichen Zuschüsse deckeln kann und die Stadt einspringen muss.

Eintrittspreise werden nicht erhöht

"Das Konzept ist aufgegangen", erklärte Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD). "Besonders freut mich die überregionale Strahlkraft, da etwa ein Drittel der Museumsbesucher von außerhalb zu uns nach Dortmund kommt." Direktor Neukirchner kündigte an, die Eintrittspreise sollten auf absehbare Zeit nicht erhöht werden.

SOCIAL BOOKMARKS