Gasflasche aufgedreht: Angeklagter schweigt

Aus enttäuschter Liebe heraus soll ein Mann (51) aus Borken versucht haben, eine Ärztin umzubringen. Am Freitag wurde der Prozess gegen ihn vor dem Schwurgericht in Münster eröffnet.

Vor dem Schwurgericht Münster hat am Freitag der Prozess gegen den 51-Jährigen begonnen.

Er soll im Dezember eine Gasflasche in der Garage der Frau aufgedreht und das Tor anschließend wieder verschlossen haben. Damit habe er zumindest in Kauf genommen, dass es beim nächsten Öffnen des Tores zu einer Explosion kommen könnte, so die Staatsanwaltschaft. Als die Haushälterin der Ärztin das Tor öffnete, passierte jedoch nichts, obwohl sich schon ein zündfähiges Gemisch gebildet hatte.

Der Angeklagte erklärte zu Prozessbeginn, dass er sich zum Vorwurf des versuchten Mordes nicht äußern wolle. Hintergrund der Tat soll enttäuschte Liebe sein. Laut Anklage hatte der 51-Jährige der Frau zuvor schon monatelang nachgestellt.

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