Gastronomie macht deutlich Verlust
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Aktuell gibt es durch die Corona-Krise viele Einschränkungen in Cafés, Restaurants und anderen Gastro-Betrieben. Das spüren die Unternehmen, wie eine Blitzumfrage der IHK Nordwestfalen ergab.
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„Die massiven Umsatzeinbußen sind besorgniserregend und zeigen, dass das Gastgewerbe ebenso wie etwa der Handel trotz Wiedereröffnung noch längst nicht über den Berg ist“, resümiert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel in einer Mitteilung der Kammer.

Viele Gäste sind verhalten 

Aufgrund der Auflagen zum Hygiene- und Infektionsschutz mussten die Gastronomie-Betriebe ihre Kapazitäten mehrheitlich um mindestens 50 Prozent verringern. Aber das ist nach Einschätzung vieler Gastronomen nur ein Grund für die schwachen Umsätze.

„Viele potenzielle Gäste reagieren offenbar noch verhalten auf die neu gewonnenen Freiheiten – auch wegen der Begleiterscheinungen, die die Einhaltung der Hygiene-Regeln mit sich bringen“, verweist der IHK-Chef auf die Antworten der Gastronomen.

Höherer Aufwand beim Personal

Die Umsetzung und Einhaltung der Maßnahmen zum Infektionsschutz wie etwa das Tragen der Mund-Nasen-Maske empfinden die Gastronomen als große Herausforderung – für die Gäste, aber auch für das eigene Servicepersonal. Der hiermit für den Betrieb verbundene höhere Arbeits- und Personalaufwand sowie die zusätzlichen Investitionen stünden bisher in keinem Verhältnis zu den erzielten Umsätzen, so die Einschätzung vieler Gastronomen.

Besorgt: IHK-Chef Dr. Fritz Jaeckel.

Eine Ausweitung der Außengastronomie auf weitere öffentliche Flächen und Straßenräume könnte nach Einschätzung der Branche helfen, den Gästen den Wiedereinstieg in den Gaststätten- und Restaurantbesuch zu erleichtern. „Hier sind die Städte und Gemeinden gefordert, auch über unkonventionelle Lösungen nachzudenken“, unterstützt der IHK-Hauptgeschäftsführer die Forderung der Gastronomen.

Es braucht größere Gruppen

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: In nicht allzu ferner Zukunft muss es nach Ansicht vieler Betriebe auch wieder möglich sein, größere Personen- und Reisegruppen sowie auch Festgesellschaften unter Einhaltung der erforderlichen Hygienekonzepte bewirten zu können.

Jaeckel: „Es ist fortdauernd zu prüfen, wie wir die Anforderungen des Infektionsschutzes auf verantwortungsvolle Weise mit den existenziellen Anforderungen der Betriebe in Einklang bringen“.

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