Gauck: Schlechten Schülern Chance geben

Vor dem Hintergrund gesunkener Ausbildungszahlen hat sich Bundespräsident Joachim Gauck am Samstag in Dortmund für Schulabgänger mit weniger guten Zeugnissen eingesetzt.

Gauck lobte den Einsatzwillen der Sieger und betonte, dass es nicht unbedingt ein akademischer Berufsweg sein müsse, um die eigenen Talente zu entfalten. An die Handwerksbetriebe appellierte er, auch Schulabgänger mit weniger guten Zeugnissen auszubilden. "Auch Jugendliche ohne Einser-Zeugnisse sollen - nein müssen - eine Chance bekommen und notfalls auch eine zweite Chance", sagte Gauck vor dem Hintergrund gesunkener Ausbildungszahlen.

Er hatte sich vor der Ehrung die "Gesellenstücke" der Junghandwerker angesehen. Zu den Ausstellungsstücken zählten kunstvolle Hüte, ein Trachtenanzug, pinkfarbene Schuhe, Fenster, Brillen und die filigranen Werke einer Seilerin.

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