Gauselmann will vor Gericht kämpfen
Automatenhersteller Paul Gauselmann ist mit den Plänen zum neuen Glücksspielstaatsvertrag nicht einverständen. 

Wir haben die besten Anwälte eingeschaltet, um diese Ungerechtigkeit zu verhindern, sagte Gauselmann gegenber dem WDR. Für den 77-Jährigen, der auch Sprecher der deutschen Automatenindustrie ist, steht sein Lebenswerk auf dem Spiel.

 Denn nach dem Vertrag, der zum Januar 2012 in Kraft treten soll, müssen spätestens in fünf Jahren zwei Drittel der bisherigen Geldspielautomaten abgeschafft werden - vor allem in den großen privaten Spielcasinos, die mit Mehrfach-Konzessionen betrieben werden. Die Politik begründet die drastische Beschränkung mit dem Suchtpotential der Geldspielgeräte. Das entspricht nach Auffassung von Gauselmann nicht den Tatsachen. Nur ein ganz gerinter Teil der Spieler sei suchtgefährdet. 6000 Menschen arbeiten für Gauselmann, die meisten davon in Espelkamp und Lübbecke.

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