Gefahr von Waldbränden in NRW steigt an
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Die anhaltende Trockenheit in Deutschland lässt die Waldbrandgefahr in NRW weiter steigen. Der Deutsche Wetterdienst hat daher die zweithöchste Warnstufe ausgerufen.
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In Velbert (Kreis Mettmann) stand am Dienstag ein Stoppelfeld in Flammen, in Iserlohn ein Waldstück, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Feuer auf dem Feld an einem Waldrand bei Velbert habe sich durch eine ungünstige Windsituation in verschiedene Richtungen ausgebreitet, hieß es weiter. Mit Unterstützung zweier Landwirte hätten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle bekommen.

In Iserlohn brannte den Angaben nach am Nachmittag Waldboden und junger Waldbewuchs auf einer Fläche von rund 3000 Quadratmetern - das entspricht in etwa der Größe eines halben Fußballfelds. Mithilfe einer rund 500 Meter langen Schlauchleitung hätten die 120 eingesetzten Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle gebracht.

In den vergangenen Tagen hatten mehrmals größere Flächen gebrannt. "Das hören wir im Moment täglich", sagte ein Sprecher der Iserlohner Feuerwehr. Er rechne mit weiteren Bränden in den nächsten Tagen. Abgesehen vom Süden gilt fast im ganzen Land die Waldbrandstufe vier.

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