Gefahrgut-Unfall auf der Autobahn 30

Nach Polizeiangaben wurde eine Person verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 300.000,- Euro.

Zur Unfallzeit stand ein 36-jähriger Sattelzug-Fahrer aus Polen mit seinem Gefahrgut-Zug auf dem Seitenstreifen der A 30 und machte Pause. Ein 27-jähriger Gliederzug-Fahrer aus Minsk verschätzte sich mit dem seitlichen Abstand und streifte ungebremst den vorschriftswidrig geparkten Sattelzug. Dabei wurde das geladene Gefahrgut ( 7 Tonnen Epoxidharz ) beschädigt und Trümmerteile von beiden Fahrzeugen verteilten sich auf der kompletten Fahrbahn.

Während der Unfallaufnahme wurde in der Atemluft des russischen Lkw-Fahrers Alkoholgeruch wahrgenommen. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht, wo ihm nach der medizinischen Versorgung eine Blutprobe entnommen wurde.

Während der Räum und Abschlepparbeiten wurde die A 30 in Richtung Osnabrück aufgrund von eventueller Explosionsgefahr für etwa vier Stunden komplett gesperrt. Derzeit ist dort nur ein Fahrstreifen frei. Die für 10 Uhr angekündigte Aufhebung der Sperrung in Richtung Osnabrück hat die Polizei zurückgenommen. Derzeit sei nicht absehbar, wie lange die Bergung noch dauert, sagte ein Sprecher.  In Fahrtrichtung Hannover war die Autobahn bis gegen 7.30 Uhr gesperrt.

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