Geopark Terra.Vita erhält Unesco-Titel
Der Geopark Terra.Vita erstreckt sich über Teile des Teutoburger Waldes, das Osnabrücker Bergland und das Wiehengebirge, die nordwestlichsten Ausläufer der deutschen Mittelgebirge, und über die eiszeitlich geprägte Moränenlandschaft der Ankumer Höhen.

 

Der Natur- und Geopark Terra.Vita reicht mit einer Gesamtfläche von rund 1500 Quadratkilometern vom Osnabrücker Land bis nach Porta Westfalica und vom Tecklenburger Land über den Teutoburger Wald bis nach Bielefeld. Die Landschaft ist geprägt von geologischen und klimatischen Veränderungen der Erdgeschichte. Steinkohlewälder, Fossilien und Eiszeitfindlinge geben Einblick in diese Prozesse.

Das neue Unesco-Geopark-Netzwerk will die Bedeutung von Landschaften mit einem herausragenden geologischen Erbe herausstellen und über eine nachhaltige Regionalentwicklung informieren.

120 Parks in 33 Ländern gehören derzeit zum Netzwerk, darunter sind sechs Projekte in Deutschland. Außer Terra.Vita handelt es sich dabei um den Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, den Geopark Harz - Braunschweiger Land - Ostfalen, den Geopark Muskauer Faltenbogen, den Geopark Schwäbische Alb sowie den Natur- und Geopark Vulkaneifel.

Die Regionen rund um den Geopark Terra.Vita versprechen sich von der Zertifizierung als „Unesco Global Geopark“ ein größeres Besucherinteresse und einen leichteren Zugang zu Fördergeldern.

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