Gericht arbeitet tödlichen Unfall auf
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Am 7. September 2016 ist es auf der B54 zwischen Münster und Gronau zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Neun Monate nach einem tödlichen Unfall mit einem Silolastzug beginnt am 13. Juni der Prozess gegen den Fahrer. Die Anklage der Staatsanwaltschaft Bielefeld lautet auf fahrlässige Tötung in drei Fällen und fahrlässige Körperverletzung,
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Das teilte die Direktorin des Amtsgerichts Rheine von Dienstag mit. Bei dem Unfall waren drei Menschen aus dem Münsterland gestorben, weitere wurden schwer verletzt. Der Fahrer des Futtermittel-Transporters war in den Morgenstunden am 7. September auf der B54 bei Altenberge ins Schlingern geraten, der Anhänger kippt über die ein Meter hohe Mittelplanke aus Beton und krachte mit einem Auto auf der Gegenfahrbahn zusammen. Anschließend fuhren eine Motorradfahrerin und ein Kleinwagen in die Unfallstelle. Da unter den Opfern Mitarbeiter von verschiedenen Justizbehörden in Münster waren, hatte die Staatsanwaltschaft Münster das Verfahren an die Kollegen in Bielefeld abgegeben. Verhandelt wird in Rheine, weil das Amtsgericht in Steinfurt kein Schöffengericht hat. Das Gericht kann eine Strafe bis zu vier Jahren aussprechen.

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