Germanwings-Streik: Dutzende Flugausfälle
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Der lange Tarifstreit zwischen den Flugbegleitern und der Lufthansa eskaliert erneut. Nach gescheiterten Vorgesprächen zu einer Schlichtung hat die Gewerkschaft Ufo unter anderem in Düsseldorf bei der sterbenden Tochter Germanwings zu einem Streik aufgerufen.
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So fällt die Verbindung Dortmund-München aus. Wie der Dortmunder Flughafen auf seiner Homepage mitteilte, sind für Montag sechs Flüge von und nach München gestrichen worden. Im gesamten Streikzeitraum sind 16 Flüge betroffen.

Fluggäste vorab informiert

Am Flughafen Köln-Bonn sind für die kommenden drei Tage insgesamt 78 Starts und Landungen gestrichen worden, davon 26 bereits am Montag. Betroffen seien hauptsächlich Inlandsflüge sowie Verbindungen nach Wien und Zürich, sagte eine Flughafensprecherin am Montagmorgen. "Da die Fluggäste vorher informiert wurden, rechnen wir heute aber mit normalem, ruhigem Betrieb."

20 Flüge an drei Tagen abgesagt

Auch am Düsseldorfer Flughafen hat der Streik des Kabinenpersonals Auswirkungen. Am Montag fallen vier Verbindungen von und nach Berlin-Tegel aus. Insgesamt seien an drei Streiktagen 20 Flüge abgesagt worden, sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft am Montagmorgen.

Streik geht bis Neujahr

Der Streik dauert nach Angaben der Kabinengewerkschaft Ufo drei Tage bis einschließlich Neujahr. In dem Konflikt hat es bereits einen Warnstreik bei vier Lufthansa-Töchtern sowie einen zweitägigen Streik bei der Kerngesellschaft Lufthansa gegeben. Hier waren im November rund 1500 Flüge mit rund 200 000 betroffenen Passagieren ausgefallen.

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