Gewalttäter mit Führerscheinentzug strafen
Dem steigenden Gewaltpotential unter Jugendlichen möchte nun auch die Stadt Bielefeld durch den Entzug des Führerscheins Einhalt gebieten.

Die „Gelbe Karte“ sollen jugendliche Gewalttäter zukünftig in Bielefeld bekommen, wenn ihre polizeiliche Akte Zweifel an ihrer Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen aufkommen lasse, hieß es laut Medien. Dazu melde die Polizei diese Jugendlichen an das Ordnungsamt, das dem Betroffenen dann einen Brief schicke, in dem er im Fall einer Folgetat vor dem Führerscheinentzug gewarnt wird. Kooperationsverträge zwischen Stadt und Polizei würden jedoch noch verhandelt.

Im September 2010 ging das Projekt „Führerscheinentzug“ in Münster an den Start. Weil im Zuge des Pilotprojekts allein bis Februar 74 aggressive Wiederholungstäter in schnellen Verwaltungsverfahren buchstäblich aus dem Verkehr gezogen wurden, musste sich das Ordnungsamt sogar personell verstärken. In elf weiteren Fällen sei ein Verfahren angestoßen, aber nicht eingeleitet worden, sagte Ordnungsamtsleiter Martin Schulze-Werner

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