Hamm vorerst letzte Station des NRW-Streiks
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Mit der Niederlegung der Arbeit in Hamm geht in NRW am Donnerstag die Warnstreik-Welle der Gewerkschaft Verdi zu Ende. Bei den Protesten am Dienstag und Mittwoch hatten sich laut Gewerkschaftsangaben mehr Menschen beteiligt, als erwartet.
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Die Gewerkschaft rechnete mit etwa 400 Teilnehmern. Mitarbeiter in Seniorenheimen und bei der Müllabfuhr seien vorerst nicht zum Streik ausgerufen. Auch die städtischen Kindertagesstätten seien für die familiäre Unterstützung geöffnet.

Sechs Prozent mehr Lohn gefordert

Mit den Warnstreiks in Hamm geht die aktuelle Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst von Nordrhein-Westfalen vorerst zu Ende. Weitere Aktionen folgten dann in vielen Bundesländern nach Ostern, sagte ein Verdi-Sprecher. Am Mittwoch hatte Verdi mit Warnstreiks in Köln und Düsseldorf den öffentlichen Nahverkehr weitgehend lahmgelegt.

Die Gewerkschaft fordert für die 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Die Warnstreiks am Dienstag und Mittwoch seien in NRW ein "gewaltiger Erfolg" gewesen, sagte der Verdi-Sprecher.

Beteiligung am Streik deutlich höher als gedacht

Es hätten sich wesentlich mehr Beschäftigte beteiligt als erwartet - NRW-weit rund 26.000 am Dienstag und 14.500 am Mittwoch. Außerdem sei eine dreistellige Zahl von Beschäftigten neu in die Gewerkschaft eingetreten.

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