Hella steigert Umsatz und Gewinn
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Der Automobilzulieferer Hella aus Lippstadt setzt seinen Wachstumskurs fort.
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Demnach erhöhte sich der Konzernumsatz um 3,7 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Im Vorjahr habe dieser nach Angaben des Unternehmens bei 6,4 Milliarden Euro gelegen.

Hella verbessert Profitabilität

Noch deutlicher fiel das operative Ergebnis aus. Dieses stieg gegenüber dem Geschäftsjahr 2015/16 um 20,8 Prozent auf 507 Millionen Euro (2015/16: 420 Millionen Euro). Damit verbesserte Hella nach eigenen Angaben seine Profitabilität deutlich. Im Geschäftsjahr 2016/2017 betrug der Konzerngewinn insgesamt 343 Millionen Euro (Vorjahr: 272 Millionen Euro).

Zum guten Ergebnis beigetragen hat vor allem die Sparte Automotive. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der Umsatz in diesem Segment um 3,8 Prozent auf 5 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,8 Milliarden Euro). Insbesondere die Nachfrage nach innovativen Lichtlösungen und Elektronikprodukten habe sich positiv entwickelt.

Ebenfalls konnte Hella auch im Aftermarket-Segment den Umsatz steigern: um 3,7 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Allerdings fiel in dieser Sparte der Gewinn geringer aus. Er sank von 77 auf 73 Millionen Euro (minus fünf Prozent). Grund dafür ist laut Unternehmensangaben unter anderem der höhere Anteil an Zukäufen.  

Aktionäre erhalten höhere Dividende 

„Wir verfolgen eine Strategie des profitablen Wachstums. Diesen Kurs haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr konsequent weiterverfolgt“, sagte Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Hella-Geschäftsführung laut Mitteilung. „Aufgrund unserer strategischen Positionierung als einer der Technologieführer entlang zentraler Branchentrends wie Autonomes Fahren, Energieeffizienz und Elektrifizierung, Konnektivität und Digitalisierung sowie Individualisierung sind wir gut aufgestellt, um unseren profitablen Wachstumskurs auch in den kommenden Jahren fortzusetzen.“

Auf der Basis der guten Geschäftszahlen werde die Unternehmensleitung der Hauptversammlung am 28. September 2017 eine Dividende in Höhe von 0,92 Euro je Aktie vorschlagen (Vorjahr: 0,77 Euro je Aktie), hieß es in der Mitteilung weiter. Dies entspreche einer Steigerung des Ausschüttungsbetrags um 19,5 Prozent auf insgesamt 102 Millionen Euro (Vorjahr: 86 Millionen Euro).

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