Historische Fahrzeuge rollen durchs Münsterland
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Zum 23. Mal treffen sich Besitzer von historischen Automobilen aus der Gründerzeit in Ibbenbüren im Kreis Steinfurt. Beim Schnauferl-Treffen vom 2. bis 7. Juli kommen Fahrer aus Deutschland, Großbritannien, Holland, Belgien und der Schweiz zusammen.
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Beim Schnauferl-Treffen vom 2. bis 7. Juli kommen Fahrer aus Deutschland, Großbritannien, Holland, Belgien und der Schweiz zusammen und präsentieren ihre Fahrzeuge der Marken Mercedes, DeDion-Bouton, Stoewer, Cadillac, Delage oder Clement-Bayard.

Alle Schnauferl stammen aus der Zeit vor 1919. Das älteste gemeldete Auto ist 114 Jahre alt, hat 4,5 PS und ist ein Panhard & Levassor.

Ab Dienstag treffen die ersten Fahrzeuge ein, die erste Rundfahrt Richtung Warendorf beginnt noch am gleichen Tag. Höhepunkt des Treffens ist am Samstag (12 und 15 Uhr) eine Parade durch die Innenstadt von Ibbenbüren.

Oldtimerland Deutschland: Tausende von Liebhaber-Autos zugelassen

Oldtimer werden in Deutschland immer beliebter: Mehr als 230.000 Autos waren Anfang 2012 als Oldtimer beim Kraftfahrt-Bundesamt registriert und trugen ein „H“ auf dem Kennzeichen. Zehn Jahre zuvor waren es nicht einmal ein Drittel so viele.

Bevor ein Wagen das Prädikat „historisch“ erhält, muss ein Gutachter prüfen, ob sich das Auto in originalgetreuem Zustand befindet. Außerdem muss es mindestens 30 Jahre alt sein.

Etliche lassen ihr Auto in der Garage stehen

In Deutschland dürfte es allerdings sehr viel mehr Oldtimer geben, als beim Kraftfahrt-Bundesamtes gemeldet sind. „Viele Besitzer beantragen gar kein H-Kennzeichen“, erklärt Peter Meintz vom ADAC Westfalen. Wer beispielsweise nur zu besonderen Veranstaltungen mit seinem Oldtimer fährt, kann sich auch ein rotes Kennzeichen holen. Zudem lassen etliche Liebhaber ihre alten Autos in der Garage stehen.

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