Hochwasser geht langsam zurück
Bild: Borgmann
Diese beiden Autofahrer hatten am Heiligabend dank des Ems-Hochwassers in Warendorf ihren Spaß.
Bild: Borgmann

An der Ems bei Einen war am Montagmorgen der Scheitelwert erreicht worden, etwas weiter flussaufwärts in Rheda ging der Pegel in den Mittagsstunden deutlich zurück. Auch wenn es in der Nacht zum 1. Feiertag wieder geregnet hatte, stiegen die Wasserstände nicht oder nur kaum an. In Warendorf war der Lohwall wegen des Ems-Hochwassers vorsorglich gesperrt worden. In anderen Städten und Gemeinden des Verbreitungsgebiets waren die Flüsse und Bäche zwar voll, zu nennenswerten Überschwemmungen kam es jedoch nicht. Selbiges gilt für den Rhein in Köln. Hier stagnierte der Wasserstand bei 7,52 Metern, die Schifffahrt wird erst am 8,30 Metern eingestellt.

Wärmster Heiligabend

Der 24. Dezember 2012 wird als der bisher wärmste Heiligabend, den es in Deutschland je gab, in die Archive des Deutschen Wetterdienstes (DWD) eingehen. Die offizielle Rekord-Temperatur wurde mit 18,9 Grad in Freiburg gemessen. Noch wärmer war es zeitweise in München, wo das Thermometer an einer Messstation der Universität 20,7 Grad anzeigte. Der DWD wies am Dienstag allerdings darauf hin, dass es sich dabei nicht um eine seiner eigenen Messstationen handelte. Der Münchner Wert werde insofern auch nicht in die offizielle Statistik des DWD eingehen.

Den deutschlandweiten Temperaturrekord an einem Heiligabend hatten bisher Baden-Baden sowie das badische Müllheim gehalten. Dort waren 1983 jeweils 17,8 Grad erreicht worden. In unserer Region wurden noch gestern Abend 13 Grad gemessen. In NRW wurde kein Temperaturrekord registriert.

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