Höchste Geldstrafe der Vereinsgeschichte
Bild: MünsterView.de/ Heiner Witte
Randalierende Fans, die Pyrotechnik zündeten sind verantwortlich dafür, dass der SC Preußen Münster mit 14.000 Euro die höchste Geldstrafe der Vereinsgeschichte an den DFB zahlen muss.
Bild: MünsterView.de/ Heiner Witte

„Der Verein wird wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger“ zur höchsten Einzelstrafe in der Vereinsgeschichte verurteilt. „Des Weiteren hat der SC Preußen Münster ein Heimspiel in der Meisterschaftsrunde der jeweiligen Spielklasse seiner 1. Herrenmannschaft unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen“, heißt es von Seiten des DFB weiter. Betroffen sind die Stehplatzbereiche K, M und N. Die Vollstreckung der Blocksperre wird zur Bewährung ausgesetzt. Die Bewährungszeit beträgt acht Monate.

„Die Höhe der Strafe trifft uns hart. Sie bestätigt uns aber auch darin, mit der erfolgreich durchlaufenen Sicherheitszertifizierung den richtigen Weg eingeschlagen zu haben und konsequent weiterzugehen“, kommentiert Sportvorstand Carsten Gockel das DFB-Urteil und betont, weiter am Dialog mit den Fangruppen und dem Fanprojekt zu arbeiten, um für alle Besucher ein sicheres und friedliches Stadionerlebnis gewährleisten zu können.

Während Münsters Erzrivale Arminia Bielefeld am Mittwoch im Halbfinale des DFB-Pokals auf den VfL Wolfsburg trifft und vom Endspiel in Berlin träumt, sind auch die Preußen gefordert – allerdings eine Etage tiefer. Im Halbfinale des Westfalenpokals empfängt die Mannschaft von Trainer Ralf Loose heute Abend den Regionalligisten Sportfreunde Lotte (19 Uhr, Preußenstadion). Nach dem jeweils verpassten Aufstieg ist es für beide Teams das wichtigste Spiel der Saison. Der Einzug ins Pokalendspiel könnte gleichbedeutend sein mit der Qualifikation für den DFB-Pokal, wenn Arminia Bielefeld im zweiten Halbfinale am 5. Mai gegen den SC Verl gewinnt. Bielefeld ist über die 3. Liga bereits für den DFB-Pokal qualifiziert.

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