Holocaust-Leugnerin Haverbeck vor Gericht
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Weil sie in Briefen an den Bürgermeister der Stadt Detmold und an eine Zeitung den Holocaust geleugnet hat, wurde Ursula Haverbeck aus Vlotho mehrfach schon verurteilt. Doch die 89-Jährige ging stets in Berufung - am Donnerstag beginnt der Berufungsprozess in Detmold.
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Sie hatte im Zuge des Prozess gegen den früheren SS-Wachmann Reinhold Hanning in Briefen an den Bürgermeister der Stadt Detmold und an die Lippische Landeszeitung den Völkermord an den europäischen Juden geleugnet. Im Prozess gegen sich wiederholte sie diese Aussage.

Gegen die Frau wurden in den vergangenen Jahren deutschlandweit ähnliche Prozesse geführt. Zuletzt verhängte das Amtsgericht Tiergarten in Berlin im Oktober sechs Monate Haft wegen Volksverhetzung, das Landgericht im niedersächsischen Verden verurteilte sie im August 2017 zu zwei Jahren Haft.

Haverbeck war Vorsitzendes des 2008 von der Bundesregierung verbotenen Vereins Collegium Humanum mit Sitz in Vlotho bei Bielefeld. Das Bildungszentrum galt als bundesweite Anlaufstelle für Holocaust-Leugner und Rechtsextremisten.

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