„Horrorhaus“: Angeklagte empfindet kein Mitleid
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Die Angeklagte Angelika W. (l) - hier neben ihrem Verteidiger Peter Wüller - ist einem Gutachten zufolge nicht in der Lage, Mitlied zu empfinden. Eine Expertin bscheinigte ihr am Mittwoch zudem Züge von Autismus. Dennoch hält sie Angelika W. für schuldfähig.
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Angelika W. habe Züge von Autismus, sagte die Gutachterin am Mittwoch am Landgericht Paderborn. Zusammen mit dem ebenfalls Angeklagten Wilfried W. habe Angelika W. ein bösartiges Team gebildet, um das Selbstbewusstsein ihrer Opfer mit psychischer Gewalt gezielt zu manipulieren und zu zerstören.

Über Jahre hinweg soll das Paar mehrere Frauen in das Haus nach Ostwestfalen gelockt und dort schwer misshandelt haben. Zwei Frauen starben infolge der Quälereien. Der 48-Jährige und die 49-Jährige sind wegen Mordes durch Unterlassen angeklagt.

Am Dienstag hatte die Gutachterin für Wilfried W. die Einweisung in die Psychiatrie empfohlen. Der 48-Jährige sei vermindert schuldfähig und habe eine erhebliche Intelligenzminderung.

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