Hunde nur selten aggressiv trainiert
Bild: dpa

In den vergangenen zehn Tagen hatte der Direktor des Landesamts, Dieter Schmidt, alle 300 Hundeführer aus NRW und deren Vorgesetzte zu Gesprächen eingeladen und mit ihnen über die Ausbildungsziele für Diensthunde diskutiert.

Bild: dpa

In den vergangenen Tagen hatte der Direktor des Landesamts, Dieter Schmidt, alle 300 Hundeführer aus NRW und deren Vorgesetzte zu Gesprächen eingeladen und mit ihnen über die Ausbildungsziele für Diensthunde diskutiert. „Die große Teilnahme und die Zustimmung der Teilnehmer zu unseren Ausbildungszielen haben mir bestätigt, dass sich die Auffälligkeiten auf Einzelne oder kleine Gruppierungen bezogen haben,“ berichtet Schmidt.

„Die Hundeführer setzen auf die abschreckende Wirkung des Hundes gegenüber Rechtsbrechern, aber sie sehen ihn nicht als funktionale Waffe.“ Die betroffenen Beamten in Köln würden bereits in anderen Einsatzbereichen arbeiten.

Die Ermittlungen in der Gruppe, die sich auch durch verbotene Aufnäher auf der Dienstkleidung zu erkennen gegeben hatte, führten zu einer privaten Hundeschule eines Polizisten in Warendorf, der bei der Polizei Münster als Trainer arbeitete. Gegen ihn wurde laut LAFP inzwischen ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

Die Nebentätigkeitsgenehmigung für seine private Hundeschule werde ihm entzogen. Als Prüfer und Trainer werde er im Diensthundewesen landesweit nicht mehr eingesetzt. Ob und inwiefern in der Schule illegale und brutale Trainingsmethoden bei Diensthunden der Polizei angewandt wurden, werde derzeit überprüft.

SOCIAL BOOKMARKS