Immer weniger Schützen in Westfalen
Die Zahl der Schützen sank im vergangenen Jahr um drei Prozent.

Der Bund zählte zu Anfang des Jahres 84.825 Schützen in 956 Vereinen. Das sind 2616 Mitglieder weniger als im Vorjahr. Noch vor zehn Jahren gab es in Westfalen mehr als 110.000 Schützen (Rückgang: 23,4 Prozent). Auch im Rheinland ist die Mitgliederzahl seit dem Jahr 2000 um 11.572 auf derzeit 82.521 geschrumpft.

Das Image verbessern

Um gerade junge Menschen wieder für den Schießsport und das Vereinsleben zu begeistern, unterstützt der Westfälische Schützenbund seine Mitgliedsvereine intensiv bei der Öffentlichkeitsarbeit etwa bei Stadtfesten und Tagen der offenen Tür. Zudem soll mit verschiedenen Projekten wie „Schützenhilfe“ oder „Stille Stars“ das Engagement von Schützen im sozialen, gesellschaftlichen oder karitativen Bereich betont werden, um das Image der Vereine bundesweit zu verbessern.

„Insgesamt muss es das Ziel sein, nicht nur zu versuchen, den Mitgliederrückgang aufzuhalten, sondern langfristig wieder Zuwächse anzustreben“, sagte der Geschäftsführer des Westfälischen Schützenbundes, Jörg Jagener.

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