In Münster: „Feind ist, wer anders denkt“
Die Ausstellung in Münster dokumentiert die Entstehung, Aufgaben und Methoden des Ministeriums für Staatssicherheit

Die Ausstellung in der Stadthausgalerie am Platz des Westfälischen Friedens dokumentiert die Entstehung, Aufgaben und Methoden des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Anhand von Bildern, exemplarischen Biographien und Akten werden die Praktiken der Stasi illustriert. Deutlich wird aber auch das Schicksal der Opfer. Wer von der Norm abwich, ob mit der Frisur oder den politischen Vorstellungen, geriet und blieb im Visier der Stasi. Eine solche nicht genormte Biographie gehört auch zum neuen Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, Roland Jahn. Einer seiner ersten offiziellen Auftritte im Amt ist die Eröffnung der Ausstellung „Feind ist, wer anders denkt“ in Münster gemeinsam mit Oberbürgermeister Markus Lewe.

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