Interesse an Gemeinschaftsschule wächst
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Das münsterländische Ascheberg war die erste Gemeinde in NRW, die eine Genehmigung für eine Gemeinschaftsschule erhalten hat. Bürgermeister Bert Risthaus (CDU, Bild) und der Gemeinderat wollen die örtliche Real- und Hauptschule in eine Gemeinschaftsschule überführen.
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Neben den mehr als einem Dutzend Schulen, die im Sommer im Zuge eines Schulversuchs an den Start gehen und rund 50 Interessensbekundungen für das Schuljahr 2012/2013, hätten sich jetzt 53 Kommunen beim VBE zu Informationsveranstaltungen angemeldet. 46 davon seien neue Interessenten, teilte der VBE mit.

Bewegung in der Schulentwicklung

Das Angebot der Landesregierung, Gemeinschaftsschulen auf freiwilliger Basis einzurichten, habe sichtbar Bewegung in die Schulentwicklung gebracht, sagte der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann. Er hoffe über den Versuch hinaus auf feste Möglichkeiten zur Einrichtung der Gemeinschaftsschulen.

In der heimischen Region nehmen im Sommer Gemeinschaftsschulen in Langenberg, Lippetal und Ascheberg den Betrieb auf.

Alle Abschlüsse bis zum Abitur

Das Konzept des Schulversuchs sieht vor, dass sich Schulen unterschiedlicher Formen - auch über Nachbarorte hinweg - zusammenschließen können. An den Gemeinschaftsschulen sollen alle Kinder zumindest in den Klassen 5 und 6 gemeinsam lernen. Von der Klasse 7 an kann nach Bildungsgängen differenziert werden. Schüler können alle Abschlüsse bis hin zum Abitur erreichen.

Im VBE NRW sind Verbandsangaben zufolge 24.000 Pädagogen organisiert, vorwiegend von Grund-, Haupt-, Real-, Gesamt- und Förderschulen.

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