Investoren aus OWL kaufen Arminia-Stadion
Bild: Dünhölter
Ein Zusammenschluss ostwestfälischer Unternehmen will die Schüco-Arena kaufen – Arminia Bielefeld spricht von einer Ideallösung. Mit dem Erlös, geschätzt zehn Millionen Euro, will der Zweitligist einen Großteil seiner Schulden abbauen.
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Mit dem Erlös will der Fußball-Zweitligist einen Großteil seiner Schulden abbauen. Zu den Investoren, die den Verein bereits im vergangenen Winter mit dem „Bündnis Ostwestfalen“ unterstützt und vor der drohenden Insolvenz gerettet hatten, zählen die Dr. August Oetker KG, die Gauselmann AG, die DMG Mori AG, die Böllhoff Gruppe, die JAB Anstoetz KG und die Möller Group.

Vor dem Auswärtsspiel der Arminia beim VfL Bochum am Freitag (18.30 Uhr, Sky) bestätigte DSC-Geschäftsführer Markus Rejek den bevorstehenden Stadionverkauf und sprach von einer für den Verein „besten und nachhaltigsten Lösung“. Bei den künftig Mietzahlungen kommen die Investoren aus der Region dem Verein, der zudem ein Rückkaufsrecht hat, entgegen.

Auch deshalb erhielten die OWL-Unternehmen, die das Stadion künftig für andere Veranstaltungen nutzen können und wollen, den Vorzug gegenüber anderen Kaufinteressenten. Bis Mitte November sollen die Verträge ausgearbeitet und unterschrieben sein. Der Stadionverkauf sei Voraussetzung für einen Forderungsverzicht verschiedener Gläubiger, sagte Rejek. Nach Lage der Dinge verbleiben Rest-Verbindlichkeiten in Höhe von 3,5 Millionen Euro bei der Stadt Bielefeld.

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