Jecken feiern bei Rosenmontagsumzügen
Bunt und fröhlich: der Umzug in Rheda-Wiedenbrück.

Willkommen im Zirkus Ahlensia!
Ahlen:  Der Rosenmontagszug in Ahlen hat wieder tausende Besucher auf die Straße der Wersestadt gelockt. Stadtprinz Dietmar I. Heymann hieß die Bürger "willkommen im Zirkus Ahlensia". Begleitet von 47 Wagen und Fußgruppen sowie hunderten aktiver Karnevalisten feierte er mit der Ahlener Bevölkerung ausgelassen den Höhepunkt der fünften Jahreszeit.

Sendenhorst: Mit ausgefallenen Ideen und in knallig bunten Kostümen haben  in Sendehorst mehrere hundert Aktive in einem langen

Sendenhorster Frösche.
Rosenmontagszug den Höhepunkt der närrischen Jahreszeit gefeiert. An ihrer Spitze Prinz Ralf I. Heinrichbrummel, der mit seinem 13-köpfigen Elferrat den rund 10000 Jecken am Straßenrand zujubelte und bejubelt wurde.

Beckum außer Rand und Band.
Beckum: In der Püttstadt startete der erste Durchgang des Umzugs pünktlich um 11.11 Uhr, ab 14.30 Uhr gab es noch eine Runde. Ungefähr 2500 Karnevalisten ziehen durch die Innenstadt. Auf der ungefähr 10,5 Kilometer langen Strecke jubeln ihnen begeisterte Zuschauer zu.

Füchtorf: Helau im Golddorf: Als Höhepunkt der 33. Karnevalsession setzte sich pünktlich um 9.33 Uhr der bunte Lindwurm im Spargelort in Bewegung. Prinz Franz-Josef II. "von Hebekran und Hobbyfarm" verteilte Orden und untermauerte seinen Ruf am Stimmungsgarant.

Langenberg: Auf Süßigkeitenjagd sind heute Vormittag in Langenberg die Kleinsten aus der Gemeinde gegangen. Statt vom Zug ins Publkum

Junge Jecken in Langenberg.
fliegen zum Höhepunkt des Straßenkarnevals im südlichsten Zipfel des Kreises Gütersloh Kamelle und Co. von den Besuchern am Straßenrand zu den jungen Jecken. Um 10 Uhr startete der Umzug auf dem Schulhof der Brinkmannschule. Nach der Runde durch die Gemeinde gab es noch eine Party auf dem Schulhof.

Liesborn: Hier fällt der Startschuss zum Rosenmontagsumzug um 14.11 Uhr. Anschließend feiern die Jecken in der Ortsmitte weiter.

Löwinnen in Rheda-Wiedenbrück.
Rheda-Wiedenbrück: In Rheda-Wiedenbrück sind am Montag ab 13.30 Uhr die Narren durch die Stadt gezogen. 55 Fuß- und Wagengruppen umfasste der Rosenmontagszug. Unter anderem thematisierten die Jecken das Rauchverbot in Gaststätten und den von der Landesregierung erlassenen Stärkungspakt Städtefinanzen. Aber auch von der Gesamtschulgründung und den bevorstehenden Bürgermeisterwahlkampf in Rheda-Wiedenbrück ließen sie sich inspirieren.

Stimmung beim Rietberger Umzug.
Rietberg: Tausende Besucher haben mit den Jecken der Grafschaftler Karnevals Gesellschaft Rietberg (GKGR) den Höhepunkt des Straßenkarnevals gefeiert. Mehr als 80 Fußgruppen und Themenwagen zählte der Lindwurm, der sich durch die gesamte Innenstadt seinen Weg durch dei Menschenmassen bahnte. Beliebte Motive waren die pannengeplagten gelben (B)engel des ADAC, Prunk Bischof Tebartz-van Elst sowie allerlei Lokalpolitisches. Besonders auf das Projekt "Ein Planetarium für die Emsstadt" hatten es die Jecken abgesehen.

Warendorf: Dampfende Lokomotiven, laufende Muffins, trommelnde Teufel und Engel, "Helau"- rufende Legosteine: am Rosenmontag stand Warendorf kopf. Mit über 80 Wagen, Fußgruppen und Spielmannszügen sowie Prinz Peter II. "mit Energie aus der Müssinger Wachkompanie" an der Spitze,

Der Stadtprinz von Warendorf, Peter II. (Böhm)
wurde in Warendorf der Höhepunkt der tollen Tage ausgelassen gefeiert. Um 13.11 Uhr setzte sich der närrische Lindwurm von der Bundeswehrsportschule in Richtung Innenstadt in Bewegung.

Blumiges in Milte.

Milte: Klein, aber fein - so präsentierte sich der Milter Karnevalszug. Insgesamt 19 Wagen, Fußgruppen und Musikzüge wurden von den Zuschauern am Straßenrand bejubelt.

Münster: Um 12.11 Uhr startete der große Rosenmontagsumzug unter dem Motto „Auf Frohsinn gebaut“ auf dem Schloßplatz. 100.000 Menschen feierten an der Strecke. Auch in der Domstadt war Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ein gern genommenes Wagen-Motiv. Mit dem Spruch „Von wegen, ich wäre nicht mehr tragbar“, ließen die Narren den umstrittenen Bischof von fleißigen Handwerkern in seiner Luxus-Badewanne durch die Gegend schleppen. Bei trockenem Wetter rollten 80 Wagen, 24 Fußgruppen und 13 Spielmannszüge durch die Innenstadt. Traditionell machten dabei die Gäste aus Holland mit ihren zahlreichen Fuß- und Musikgruppen lautstark Stimmung. Auf die Schippe nahmen die Wagenbauer auch die Manipulationen beim ADAC („Wer betrügt, der fliegt“), die Pläne für den Gefängnis-Neubau in Münster und die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft an Katar.

Unschön: An der Überwasserkirche musste der Zug für etwa 20 Minuten anhalten, zwei Passanten waren zusammengebrochen.

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