Jeder zweite Erwerbstätige pendelt
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Der Weg zur Arbeit führt für die Hälfte der Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen über die Grenzen ihres Wohnortes hinaus.
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Laut einer Erhebung des Statistischen Landesamtes, die sich auf neu berechnete Daten aus dem Jahr 2010 bezieht, verzeichnet die Stadt Holzwickede mit ihren 80 Prozent die landesweit höchste Einpendlerquote (Anteil der Einpendler an den Erwerbstätigen am Arbeitsort). Beim Vergleich aller 396 Städte und Gemeinden in NRW hat Augustdorf mit 78 Prozent die zweithöchste Einpendlerquote.

Wenige Pendler im Sauerland

Ganz anders verhält es sich im Sauerland, wo die meisten Menschen in der Stadt, in der sie arbeiten, auch wohnen. So ist Marsberg die Kommune mit den landesweit wenigsten Einpendlern: Nur jeder vierte Berufstätige kommt dort aus einer anderen Stadt.

Deutlich mehr Ein- als Auspendler in Gütersloh

In der Stadt Gütersloh liegt die Einpendlerquote bei 51 Prozent - demgegenüber beträgt der Anteil der Auspendler an den Erwerbstätigen am Wohnort nur 38 Prozent. In Rheda-Wiedenbrück sind die Pendlerströme mit 50 und 51 Prozent nahezu gleich.

In der Stadt Ahlen beträgt die Einpendlerquote 42 Prozent (Auspendlerquote 49 Prozent), in Beckum 49 (47), Oelde 48 (49) und Warendorf 50 (52).

http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2012/pdf/25a_12.pdf
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