Jugendherbergen führen Veggie-Day ein
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Die Jugendherbergen in Deutschland wollen mehr für den Klimaschutz tun. Für die Gäste heißt das: Einmal in der Woche kommt nur Vegetarisches auf den Teller.
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Hintergrund seien Erfahrungen mit einem Nachhaltigkeits-Modellversuch des Landesverbands Unterweser-Ems in den vergangenen drei Jahren. „Das ist ein sehr innovatives Modell, das soll jetzt in die Landesverbände gehen“, sagte Dohn. Eines der Resultate: Eine Übernachtung im Hotel verursache im Durchschnitt 28 Kilogramm des Klimagases Kohlendioxid, in einer nachhaltigen Jugendherberge seien es nur 13,9 Kilogramm.

Die Fleisch-Produktion wird oft kritisiert, einen hohen Anteil schädlicher Treibhausgase zu verursachen, etwa durch den Methan-Ausstoß von vielen Millionen Rindern. In den 34 Jugendherbergen im Nordwesten Niedersachsens sei in zahlreichen Schritten versucht worden, den Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid zu reduzieren, sagte der Geschäftsführer des DJH-Landesverbandes Unterweser-Ems mit Sitz in Bremen, Thorsten Richter. Ein Tag in der Woche mit ausschließlich vegetarischem Essen sei ein Baustein für dieses Vorhaben gewesen. Die Reaktionen der Gäste seien von "Bevormundung" bis "ganz toll" gegangen, sagte Richter.

Bei dem Nachhaltigkeitsprojekt wirkte auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt mit.

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