Jugendliche kletterten auf Bahnmast
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In Lebensgefahr haben sich drei Jugendliche am Montag in Dortmund gebracht. Sie kletterten auf einen Oberleitungsmasten am Dormunder Bahnhof Aplerbeck. Die Oberleitung steht unter einer Spannung von 15.000 Volt.
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Verletzt wurde aber niemand. Die Bundespolizei ließ den Strom in dem Fahrdraht der Oberleitung abstellen. Die drei Jugendlichen wurden am Bahnhof Aplerbeck ihren Eltern übergeben. Durch die Gleissperrung hatten drei Züge eine Verspätung von etwa einer halben Stunde.

Laut Polizeimeldung war ein Triebfahrzeugführer der Eurobahn auf die Jugendlichen aufmerksam geworden. Nach seinen Angaben hatten sie versucht, auf den Oberleitungsmast zu klettern, um von diesem auf das Dach eines Gebäudes zu gelangen.

Bloße Annährung an Oberleitung lebensgefährlich

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizeiinspektion Dortmund eindringlich auf folgende Gefahren hin: „Beim Klettern auf Masten, Schutzeinrichtungen, Brücken und abgestellten Schienenfahrzeugen entsteht eine lebensgefährliche Nähe zum Oberleitungsnetz der Eisenbahn. Diese steht unter einer Spannung von 15.000 Volt. Nicht nur das Berühren der Oberleitung mit dem Körper oder mit Gegenständen aller Art, sondern schon die bloße Annäherung ist lebensgefährlich.“

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