Jung-Politiker: „Wir wollen was bewegen“
Bild: Inderlied
Junge Leute, die sich politisch in den Kreisen Gütersloh und Warendorf engagieren, waren in der „Szene“-Redaktion der „Glocke“ zu Gast. Sie berichteten über ihre Motivation für ihre Tätigkeit und diskutierten die Frage „Ist die Jugend politikverdrossen oder ist die Politik jugendverdrossen?“. Das Bild zeigt (v. l.) Redaktionsmitglied Julia Geppert, Frederik Werning (SPD), Thomas Glatzel (Piraten), Wibke Brems (Grüne), Lars Jehne (FDP), Hanno Jenkel (Linke), Michael Sendker (CDU) und Redaktionsmitglied Henning Hoheisel im Foyer des Verlagshauses der „Glocke“ in Oelde.
Bild: Inderlied

CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke und Piraten: Diesen Parteien gehören die 17- bis 31-Jährigen an. Was sie verändern würden, wenn sie einen Tag lang Bundeskanzler wären, wie sie sich ihre politische Karriere vorstellen und wie man Jugendliche dazu bringen kann, sich mehr für politische Themen zu interessieren und zu engagieren, haben sie den Szene-Redaktionsmitgliedern Julia Geppert und Henning Hoheisel berichtet.

 

Einen Tag Bundeskanzler

 

Eine Frage lautete: Was würdet ihr verändern, wenn ihr einen Tag lang Bundeskanzler sein könntet?

Hanno Jenkel (Linke): Ich würde einen Mindestlohn von zehn Euro einführen.

Frederik Werning (SPD): Maßnahmen gegen Kinderarmut würde ich ergreifen. Es kann nicht sein, dass in Deutschland Kinder hungern müssen.

Wibke Brems (Grüne): Wir müssen unserer Verantwortung den folgenden Generationen gegenüber gerecht werden, und bei der Klimaschutz- und Energiepolitik noch einen Drive drauf legen.

Thomas Glatzel (Piraten): Ein transparentes Beteiligungssystem für Bürger an politischen Entscheidungen ist schon lange fällig. Die Menschen sollen mitmachen können.

Michael Sendker (CDU): Wir dürfen auch die ökonomische Nachhaltigkeit nicht aus den Augen verlieren. Die Schulden gehen auf Kosten der jungen Leute. Ich würde eine Schuldenbremse auf den Weg bringen.

Lars Jehne (FDP): Ich würde mehr in die politische Bildung investieren. Der Wert der Demokratie muss in den Köpfen junger Menschen verankert werden.

Weitere Fragen und Antworten sind auf der Szene-Seite zu lesen.

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