Karsamstag war Demo-Tag in Dortmund
Die Polizei in Dortmund war bei mehreren Demonstrationen gefordert. Es blieb aber alles recht friedlich.

Unter dem Motto „Kein Vergeben, kein Vergessen“ zogen geschätzte 250 Demonstranten gegen rechte Gewalt durch die Stadt. Währenddessen hielt die Partei „Die Rechte“ mit rund 50 Teilnehmern nacheinander Kundgebungen in mehreren Stadtteilen ab. Eine entsprechende Zahl Gegendemonstranten begleitete sie, organisiert von den Grünen und der SPD. Außerdem gingen nach Polizeiangaben etwa 80 Discjockeys und Sympathisanten gegen die Tarifreform beim Musikrechteverwerter Gema auf die Straße – angemeldet waren 800 Teilnehmer. Schließlich begleitete die Polizei auch das Drittligaspiel BVB II gegen Preußen Münster. Auch hier sei „alles ruhiggeblieben“, sagte der Sprecher. Der Aufwand der Sicherheitskräfte sei überschaubar gewesen: „Von einem Großaufgebot kann man nicht sprechen.“

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