Kartellstrafe gegen Bielefelder Hersteller
Dr. Kurt Wolff aus Bielefeld gehört zu den Unternehmen, gegen die eine Kartellstrafe verhängt wurde.

Dr. Kurt Wolff muss nach Angaben eines Sprechers eine niedrige sechsstellige Summe zahlen.

Händler und Hersteller hätten zu Lasten der Endverbraucher Vereinbarungen über die Ladenpreise getroffen, erklärte Kartellamtschef Andreas Mundt am Donnerstag. Das seien klare Kartellrechtsverstöße.

Bestraft wurden die Konzerne Edeka, Rewe, Kaufland, Metro, Aldi sowie die Tierfutter-Ketten Fressnapf und "Das Futterhaus". Bei den Herstellern mussten neben Dr. Kurt Wolff und Johnson & Johnson auch Haribo, Ritter (Schokolade)  zahlen. Alle Verfahren seien einvernehmlich mit den betroffenen Unternehmen beendet worden, teilte das Bundeskartellamt mit.

Der Kaffeehersteller Melitta aus Minden blieb straffrei, da er dem Kartellamt bei der Aufklärung der Absprachen maßgeblich geholfen hatte. In den Verfahren ging es um sogenannte vertikale Absprachen, also Vereinbarungen zwischen Herstellern und Handelskonzernen über die Verkaufspreise an der Ladentheke. Solche Vereinbarungen sind genauso verboten wie Absprachen konkurrierender Handelsunternehmen untereinander.

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