Kaufhaus-Einbrecher springt aus Fenster
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Mit einem Rettungshubschrauber musste am Wochenende ein 40-jähriger Einbrecher nach seinem Sprung aus dem Fenster eines Kaufhauses in Minden ins Krankenhaus gebracht werden.
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Der 40-Jährige hatte sich ersten Ermittlungen zufolge am Samstagabend zum Geschäftsschluss in dem Kaufhaus am Scharn einschließen lassen. Als er sich in Sicherheit glaubte, brach er im ersten und zweiten Obergeschoß mehrere Kassen auf und entnahm das Wechselgeld. Auch die Kasse in einem angegliederten Frisörsalon wurde nach Angaben der Polizei aufgebrochen.

Gegen 22.40 Uhr löste der Mindener dann bei seiner Beutetour die Alarmanlage aus. Vermutlich in Panik öffnete er ein Fenster im ersten Obergeschoss und sprang aus etwa sechs Metern Höhe auf das Straßenpflaster der Fußgängerzone. Eine Gruppe Jugendllcher traf kurz nach 23 Uhr auf einen Verletzten, der am Scharn auf dem Boden saß. Sie alarmierten einen Rettungswagen und gingen weiter.

Beute in Pflanzenkübel versteckt

Die Helfer des Rettungswagens und auch die Polizei hatten zunächst alle Mühe, den renitenten Schwerverletzten zur Mitfahrt ins Klinikum zu bewegen. Der Grund wurde schnell klar: Es handelte sich um den gesuchten Einbrecher. Die Beute hatte er in einem nahen Pflanzenkübel versteckt. Ein Blick in die Höhe bestätigte den Verdacht. Eines der Fenster war geöffnet, unter dem Fenster fanden die Beamten einen Blutfleck.

Der Mann, gegen den wegen Einbruchs ermittelt wird, musste aufgrund seiner schweren Verletzungen noch in der Nacht zum Sonntag mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Hannover geflogen werden.

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