Kehren die Kennzeichen BE und WD zurück?
BE statt WAF: Werden die Pläne der Verkehrsminister umgesetzt, können demnächst auch alte Kennzeichen wieder genutzt werden.

Am Mittwoch hatten sich die Verkehrsminister der Länder für die optionale Wiedereinführung der alten Kennzeichen ausgesprochen, am Donnerstag signalisierte auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), dass er sich eine entsprechende Regelung vorstellen könne. Autofahrer könnten demnach wählen, welche Anfangsbuchstaben ihr Kennzeichen zieren sollen. Rheda-Wiedenbrücker könnten sich anstatt eines Nummernschilds mit GT eines mit WD aussuchen. Und Beckumer könnten künftig wieder mit dem Nummernschild BE statt WAF unterwegs sein. Es soll möglich sein, dass eine Zulassungsstelle mehrere Regionalkennzeichen zuteilen kann.

Der Kreis Wiedenbrück war im Rahmen der Gebietsreform zum 1. Januar 1973 in dem neu gegründeten Kreis Gütersloh aufgegangen. Zum Kreis Wiedenbrück hatten die Städte Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Verl, Herzebrock und Langenberg gehört. Zum alten Kreis Beckum gehörten neben der Kreishauptstadt Beckum Ahlen, Oelde, Ennigerloh, Sendenhorst, Wadersloh, Lippborg, Herzfeld und der heutige Hammer Ortsteil Heessen.

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