Keine Aussagen zu Mord in Tennishalle
Bild: Evers

Im November 2013 ist ein 41-jähriger Mann aus Hamm in der Tennishalle des Ruderclubs Hamm vor den Augen seines Tennis-Trainers erschossen worden. Polizisten suchten danach das Gelände nach Spuren ab.

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Gestern setzte das Dortmunder Schwurgericht das Verfahren fort – bislang ohne bahnbrechende Erkenntnisse.

Auch am zweiten von insgesamt fünf angesetzten Verhandlungsterminen machte der Angeklagte keine Aussage. Die Dortmunder Richter befragten unter anderem den Tennis-Trainer, die Ehefrau des Opfers, ehemalige Geschäftspartner sowie die Ehefrau des Angeklagten. Letztere machte von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch. „Zu den Aussagen der anderen Zeugen können wir keine Auskunft geben“, sagte Richter Dr. Alexander Donschen.

Die Motive und Umstände der Bluttat bleiben weiter unklar. Das Opfer, das ebenso wie der Angeklagte aus einer Region am Ural stammt, arbeitete in einem Kfz-Betrieb, der hochwertige Autos für russische Geschäftspartner veredelte – zum Beispiel mit kugelsicheren Panzerungen.

Der Prozess soll mit Verhandlungen am 12., 17. und 18. Juni fortgesetzt werden.

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