Keine Spur von getürmtem Häftling
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Eine fünf Meter hohe Gefängnismauer hat der Häftling in der JVa Bochum überwunden und floh zu Fuß.
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Laut JVA hatte sich der Serbe in der Gefängnis-Turnhalle um die Sportgeräte gekümmert und dabei seinen Ausbruch vorbereitet. Der Mann hatte eine fünf Meter hohe Gefängnismauer überwunden und dafür als Steighilfe eine Stange zusammengebaut, die er in einem Container für Sportgeräte versteckt hielt.

Maßnahmen, um weitere Ausbrüche zu verhindern

In einem Bericht des NRW-Justizministeriums hieß es, nach dem Ausbruch habe die JVA Maßnahmen getroffen, um die Wiederholung eines solchen Falls auszuschließen. So habe die Anstaltsleitung von organisatorischen und baulichen Änderungen berichtet.

Bei zahlreichen Arbeitseinsätzen sei man dort von einer "gelockerten Aufsichtsform" wieder zurückgekehrt zu einer "ständigen und unmittelbaren Beaufsichtigung". Das betreffe auch die Sportwarte hinter den Gefängnismauern. In NRW sind nach kürzlich veröffentlichten Zahlen der Landesregierung seit Juli 2017 sechs Gefangene aus dem geschlossenen Vollzug entkommen. Zwei seien noch auf der Flucht, darunter einer schon seit Januar 2018.

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